Anwalt Deutschland Fachanwalt deutsch German  Lawyer Germany English language Attorney-at-law English  Lawyer germany french advocat francais allemagne French  Attorney in Germany spanish language abogado alemania Spanish  Attorney/ Lawyer in Germany Italian language avvocatto germania Italian  Lawyer/ Attorney Germany Portuguese language advogado Alemanha Portuguese  Polish speaking Lawyer/ Attorney in Germany adwokat Niemcy Polish  Japanese speaking Lawyer/ Attorney in Germany Bengoshi Doitsu Japanese  Attorney/ Lawyer Vietnamese language luat su Vietnamese  Korean speaking lawyer/ attorney in Germany, Europe Korean  Chinese language Lawyer/ Attorney in Germany/ Europe Chinese  Lawyer/ Attorney russian speaking advokat Germaniya Russian

Start | Kanzlei | Rechtsanwälte | Anfahrt | Kontakt | AGB | Links| Impressum

horak.
RECHTSANWÄLTE

arbeitsrechthannoveranwalt.de

Arbeitsvertrag · geringfügige Beschäftigung · Arbeitszeit · Befristung · Abmahnung · Kündigung · Kündigungsschutz · Zeugnis

Arbeitsrecht anwalt hannover rechtanwalt arbeitsvertrag kündigungsschutzklage Fachanwalt Abmahnung arbeitsrechtlich kündigung arbeitszeugnis fristlose kündigung abmahnung arbeitnehmer betriebsrat personalakte einsicht geringsfügige beschäftigung arbeitsverhältnis arbeitsgericht landesarbeitsgericht

Urteile+Aktuelles
Mobbing
Webdesigner in KSK
Surfen am Arbeitsplatz

Surfen am Arbeitsplatz

Fristlose Kündigung des Arbeitsvertrages durch Surfen am Arbeitsplatz

Am 26. April 2002 bestätigte das Landesarbeitsgericht Niedersachsen (LAG) die Wirksamkeit einer fristlosen Kündigung. Zugrunde lag ein Urteil vom Arbeitsgericht Hannover:

Obwohl das private Surfen den Arbeitnehmern vom Arbeitgeber auf der Grundlage einer Betriebsvereinbarung untersagt war, hatte ein Arbeitnehmer den firmeneigenen Internetzugang für seine privaten Zwecke genutzt. Das Arbeitsgericht Hannover hat in einem Urteil die fristlose Kündigung des Mitarbeiters als wirksam bestätigt. Der Arbeitnehmer hatte Dateien mit anzüglichem Inhalt auf den Arbeitsplatz-PC aus dem Internet heruntergeladen und eine anzügliche Internetseite im Internet veröffentlicht. Dies geschah während der Arbeitszeit. Die Kosten des Berufungsverfahrens musste der Arbeitnehmer übernehmen.

Da der Verstoß gegen den Arbeitsvertrag ganz bewusst geschah und sehr umfangreich war, hatte der Arbeitgeber das Recht fristlos zu kündigen. [siehe auch: Außerordentliche Kündigung]

Ist das Surfen am Arbeitsplatz nicht ausdrücklich erlaubt, so klären Sie eine etwaige Nutzung des Internets am Arbeitsplatz vorher mit Ihrem Arbeitgeber.

Der Arbeitgeber sollte die private Internetnutzung seiner Arbeitnehmer in einer Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat festlegen.

Kontrovers wird dieses Thema im Zusammenhang mit dem Persönlichkeitsrecht. Untersagt ein Arbeitgeber nämlich seinen Arbeitnehmern über das Internet zu kommunizieren, so kann er das nur überprüfen indem er diesen kontrolliert. Mit der Überwachung eines Arbeitnehmers ohne dessen Wissen und Zustimmung wird allerdings in sein Persönlichkeitsrecht eingegriffen.

Lassen Sie sich beraten, um eine individuelle Lösung für Ihre Arbeitsplatzanforderungen zu finden.

 

horak.
RECHTSANWÄLTE HANNOVER
FACHANWÄLTE
PANTENTANWÄLTE

Georgstr. 48
30159 Hannover (Hauptsitz)
Deutschland

Tel. 0511/ 357 356 -0
Fax 0511/ 357 356 -29
info@arbeitsrechthannoveranwalt.de

horak.
RECHTSANWÄLTE MÜNCHEN
FACHANWÄLTE
PATENTANWÄLTE

Landshuter Allee 8-10
80637 München
Deutschland

Tel. 089.2500790-50
Fax 089.2500790-59
info@arbeitsrechthannoveranwalt.de

horak.
PATENTANWÄLTE WIEN
 
 

Trauttmansdorffgasse 8
1130 Wien
Österreich

Tel. +43.1.8761517
Fax +49.511.357356-29
info@arbeitsrechthannoveranwalt.de

© Rechtsanwalt Michael Horak 2002-2018